Die Rhenania-Senioren und -Seniorinnen glänzten bei den Deutschen Tischtennis-Finals in Erfurt

Vom 05.-07. Juni 2026 fanden in Erfurt die Deutschen TT – Finals statt, an denen zwei Damen und zwei Herren der Tischtennisfreunde Rhenania Königshof 1951 e.V. qua Qualifizierung teilnehmen durften. Bei den Damen waren es Roswitha Lindner (Seniorinnen 75) und Reinhilde Dohrenbusch (Seniorinnen 80), die sich tapfer schlugen und zumindest in der Person Roswitha Lindner Edelmetall entgegennehmen durften. Im Einzel reichte es nicht für die K.O.-Runde, da Roswitha Lindner unter den 19 teilnehmenden Personen die schwerste Gruppe ausgelost bekam, aus der am Ende auch die spätere Deutsche Meisterin Hannelore Dillenberger (Nassau) und die Drittplatzierte Hildegard Georgi (Steinheim) hervorgingen. Umso größer war die Freude dann aber über die Bronzemedaille im Doppel, die sie mit Annemarie Falkowski vom TTC Geldern-Veert erspielte. Der Weg dorthin ging über den Sieg gegen die starke Paarung Dietterle (Dresden) und Müller (Heide) im 1/4 Finale, das überraschend klar mit 3:0 gewonnen wurde. Im Halbfinale war eine Niederlage gegen die amtierenden Deutschen Meister des Vorjahres Schweizer (Eicklingen) und Sonntag (Sonneberg) dann aber vorprogrammiert, was sich folglich auch in einer klaren 0:3-Niederlage manifestierte. Das war aber kein Grund zum Traurigsein, denn die bronzene Farbe bei einer Deutschen Meisterschaft war für die beiden Damen persönlich fast so viel wert wie die Farbe Gold.

Horst Reinhart lieferte und hielt allen Erwartungen stand

Bei den Herren lagen die ganzen Hoffnungen der Rhenania auf Horst Reinhart (AK 85), der als amtierender Deutscher Meister antreten durfte. Würde er seinen Titel verteidigen können? Diese Frage beantwortete er durch absolute Topleistungen mit einem „dicken JA“. Er hielt allen Erwartungen mit seinen gewohnt starken Nerven stand und siegte im Finale nach einem verlorenen 1. Satz noch souverän mit 3:1 gegen Peter Flach. Diese Goldmedaille in der Einzelkonkurrenz war aber noch nicht alles. Er erzielte noch 2 weitere Medaillen in Bronze, und zwar in der Doppelkonkurrenz, in der er im Halbfinale mit seinem Partner Siegfried Mönke gegen die Paarung Landtaler/Böhm mit 2:3 unterlag und im Mixed Doppel, wo er ebenfalls im Halbfinale mit seiner Partnerin Regina Isern gegen die späteren Deutschen Meister Lore Eichhorn/Peter Flach mit 1:3 unterlag. 

Paul Juchems mit phänomenaler Leistung

Als wären 4 Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften noch nicht genug gewesen, kam es am Ende noch zu einer weiteren Bronzemedaille durch Paul Juchems (AK 90), der in der Doppelkonkurrenz mit seinem Partner Hermann Lautner durch seinen Einzug ins Halbfinale, das leider verloren ging, die ganze Halle zum Erstaunen brachte. Denn als Bronzesieger war er zugleich mit seinen 95 Jahren auch der älteste Teilnehmer aller Konkurrenzen. Um ihm gerecht zu werden, müsste man eigentlich im nächsten Jahr noch eine weitere AK 95-Altersklasse  einführen, was aber bedeuten würde, dass der dortige Meistertitel schon jetzt auf seinen Namen abonniert werden könnte. Paul Juchems ist somit ein schillerndes Phänomen. Es ist einfach unvorstellbar, was er in diesem Alter noch leistet. Er ist zugleich ein Vorbild für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, indem er ihnen zeigt, was durch Sporttreiben und gesunde Lebensführung alles möglich ist. 

Und noch etwas, bei allen Gedankenspielen ist eines ganz besonders: Paul Juchems war am 7. Juni der glücklichste Mensch in der Halle. Und das treibt ihn weiter an und kann ihm niemals genommen werden!!!

Bild 1: Die Rhenania-Crew bei er DM (v.l.): Paul Juchems, Roswitha Lindner, Reinhilde Dohrenbusch, Horst Reinhart

Bild 2: Horst Reinhart (links) in Aktion

Bild 3: Paul Juchems (vorne links) genießt seinen Erfolg

Bild 4: Horst Reinhart ist Deutscher Meister 2026

Bild 5: Roswitha Lindner holt Bronze


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